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DMS 2018 - Alles für die Mannschaft !

Den Klassenerhalt in der Landesliga sicherte sich die Männermannschaft des SV Ottobrunn am vergangenen DMS-Wochenende. Chefcoach Dimi Goudinoudis fuhr mit "seinen Jungs" nach Bayreuth, um dort auf die alljährlich stattfindende Punktejagd zu gehen.

Der Deutsche Mannschaftswettbewerb (DMS) ist die Kult-Meisterschaft der deutschen Vereinsteams. Spitzenathleten starten gemeinsam mit ihren jüngeren Vereinskollegen und treten über ungewohnte Strecken an. Freiwasserspezialisten springen für ihr Team ins Becken. Frühere Topathleten, die ihre Laufbahn beendet haben, gehen zum Wohle der Mannschaft nochmal an den Start. Stimmung und Atmosphäre sind superlaut und phänomenal. Die Teams arbeiten mit Pauken und Trompeten, Tröten und Trommeln, Sirenen und Schlachtrufen. Die Wettkampfhalle ist ein Tollhaus.

78 Wettkämpfe werden ausgetragen, das komplette olympische Programm wird absolviert. In der Landesliga wird das Programm zweimal absolviert und die Schwimmer dürfen viermal zum Punkteholen ins Wasser. Wer disqualifiziert wird, darf nachschwimmen, was der Anzahl seiner Starts angerechnet wird.  Die DMS ist die deutsche Schwimmliga – wer hier gewinnt, ist das beste Schwimmteam der Nation.

Für den SVO starteten neben den Jungs aus LG1 und 2 unter anderem auch der amtierende Vereinsmeister und Freiwasser-Spezialist Uwe Bertram, der sich auf für ihn ungewohnte Strecken wie zB 100m Rücken in das Wettkampfbecken begab. Alles für das Team ! Eine wichtige Botschaft an den Vereinsnachwuchs und ein richtiger Kick für die Motivation – für alle. Die Mannschaft ist in der Individualsportart Schwimmen ein Faktor, der einmal im Jahr mit großem Ritual zelebriert wird. Die DMS ist eine Institution. Die Sportler lieben sie.

Eine Woche nach dem für viele aufregenden Trip zum Meeting National de Strasbourg mussten sich die Schwimmer wieder auf die Kurzbahn umstellen. Einige nutzen dieses gleich, um ihre aufsteigende Formkurve mit neuen persönlichen Bestzeiten unter Beweis zu stellen. So schwamm Emil Sebold (Jg.2003) die 200m Brust in starken 2:40 min, nachdem er eine Woche zuvor auf der 50m Bahn nach 2:48 min angeschlagen hatte. Seine 100m Brust-Bestzeit verbesserte Emil ebefalls um 4 Sekunden auf starke 1:12 min. Louis Käser, in Frankreich nicht dabei, zeigte eine beeindruckende Leistung über 200m (2:26 min) und 100m (1:06 min) Schmetterling. Die fleissigsten Punktesammler waren in Bayreuth Fabian Komma (1776 Punkte) und Alex Webb (1699 Punkte), gefolgt von Routinier Uwe Bertram (1267 Punkte).

In der Endabrechnung standen für den SV Ottobrunn 10759 Punkte, 230 Punkte mehr als im Vorjahr. Das reicht für einen soliden Klassenerhalt in der Landesliga mit Platz 12 von 20 Team.

Die kompletten Ergebnisse der Ottobrunner Schwimmer gibt es hierCiteNPLDOCSCiteNPLDOCSCiteNPLDOCSCiteNPLDOCS.

 

 

Rupertus Thermen Pokal 2018

Zum dritten Mal hintereinander hat der SV Ottobrunn den Rupertus Thermen Pokal in Bad Reichenhall am 14.Januar 2018 genutzt, um mit allen Leistungsgruppen einen großen Team Wettkampf zu besuchen.


Mit Reise- und Vereinsbus, begleitet von den Trainern und engagierten Kampfrichtern machte man sich Samstagmorgens um sechs Uhr in der Früh auf in den südöstlichsten Teil des Landes. Für die „Kleinen“ aus der LG4 war Bad Reichenhall teilweise der erste große Wettkampf ausserhalb des Phoenixbades, umso aufgeregter war hier auch die Stimmung. Um den Ablauf eines langen Tages gut koordinieren zu können und auch um die Trainer zu entlasten, haben dieses Mal die erfahrenen Schwimmer aus LG1 und LG2 Patenschaften für die Jüngsten übernommen, sich mit Ihnen aufgewärmt und sie auch zum Start begleitet.

 

63 Starter hatte der SVO gemeldet, insgesamt sollten diese an diesem Wettkampftag 292 Starts in das Wettkampfbecken bringen. In Bad Reichenhall kam es dabei nicht nur auf die ein oder andere Einzelleistung an, konstant gute Ergebnisse in den Altersklassen sorgten auch dafür, dass sich fünf Ottobrunner Schwimmer für die am Abend stattfindenden Lagenfinale qualifizierten konnten. Hannes Groman schaffte hier einen beachtlichen 3.Platz, Annika Kellerer einen 4.Platz, Daniel Fackler, Sina Joas und Birte Schiemann konnten sich im Finale jeweils einen 5.Platz sichern.

 

Die Trainer zeigten sich am Abschluss eines langen Wettkampftages sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge. Insgesamt 19 Athleten kehrten mit Medaillen am Abend wieder heim, hier die Medaillenplatzierungen im einzelnen:

 

  • Sophie Heide (2006) 50m Brust 2.Platz 
  • Amrei Küsel (2005) 50m Brust, 2.Platz
  • Constantin Klöser (2009) 50m Brust 2.Platz, 50m Freistil 2.Platz, 50m Rücken 1.Platz
  • Silas Hoffmann (2009) 50m Brust 2.Platz, 50m Rücken 2.Platz
  • Luis Dobmeier (2007) 50m Brust 1.Platz, 50m Schmetterling 2.Platz
  • Benjamin Mai (2006) 50m Brust 2.Platz, 100m Rücken 2.Platz, 50m Schmetterling 3.Platz , 50m Rücken 2.Platz
  • Hannes Gromann (2005) 50m Brust 3.Platz, 50m Freistil 3.Platz, 50m Schmetterling 3.Platz , 100m Freistil 1.Platz
  • Julius Platzer (2003) 50m Brust 2.Platz, 100m Brust 3.Platz
  • Emil Sebold (2003) 50m Brust 3.Platz
  • Birte Schiemann (2000) 100m Rücken 2.Platz, 50 m Freistil 3.Platz, 100m Schmetterling 1.Platz, 100m Brust 3.Platz, 50m Rücken 2.Platz, 100m Freistil 3.Platz
  • Eskil Schiemann (2004) 100m Rücken 3.Platz, 50m Rücken 3.Platz
  • Yannick Münster (2001) 100m Rücken 3.Platz
  • Lucas Pätzold (2009) 50m Freistil 3.Platz, 50m Rücken 3.Platz
  • Kenneth Münster (2003) 100m Schmetterling 3.Platz
  • Louis Käser (2002) 100m Schmetterling 2.Platz
  • Emma-Sophie Malkus (2007) 50m Schmetterling 3.Platz
  • Cora Reiner (2005) 50m Schmetterling 2.Platz 
  • Annika Kellerer (2005) 50m Schmetterling 3.Platz , 50m Rücken 3.Platz
  • Fabian Gass (2004) 50m Schmetterling 3.Platz

 

 

 

Ratisbona-Cup 2017

19 Medaillen und viele neue persönliche Bestleistungen für die SV Ottobrunn Schwimmer

Der mittlerweile traditionelle Jahresabschluss-Wettkampf für die Leistungsgruppen 1 und 2  des SV Ottobrunn bildete auch in diesem Dezember wieder der Ratisbona-Cup im Regensburger Westbad. Bei diesem international stark besetzten Meeting gingen 43 Vereine aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Tschechien, Russland und Luxemburg an drei Wettkampftagen an den Start. Der SVO Ottobrunn war mit 21 Athleten vertreten, die bei 159 Starts 19 Medaillen aus dem Wettkampfbecken fischen konnten. Sportlicher Leiter Dirk Opavsky und Trainer Harry Lindner zeigten sich sehr zufrieden mit den Leistungen Ihrer Schützlinge, wurden neben den vielen Stockerlplätzen auch zahlreiche neue persönliche Bestleistungen gezeigt. Lohn der harten Trainingsarbeit der vergangenen Wochen waren dabei nicht nur die Medaillen, sondern auch zahlreiche erfüllte Normzeiten für die Bayerischen, Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften in 2018. Neun Schwimmerinnen und Schwimmer des SV Ottobrunn wurden mit 4 Gold, 7 Silber und 8 Bronze-Medaillen geehrt:

 

Hannes Gromann(2005): 50m Rücken, 3.Platz, 50m Freistil, 1.Platz 100m Freistil, 2.Platz

Leon Haslinger(2005): 400m Freistil, 2.Platz

Kenneth Münster(2003): 400m Lagen, 2.Platz

Julius Platzer(2003): 50m Brust, 3.Platz

Marlene Ruf(2004): 100m Brust, 1.Platz, 400m Lagen, 3.Platz

Emil Sebold(2003): 100m Brust, 3.Platz, 50m Brust, 2.Platz, 200m Brust, 3.Platz

Lorie Seranski(2004): 50m Rücken, 1.Platz, 200m Lagen, 3.Platz, 100m Rücken, 1.Platz

Alex Webb(2001): 1500 Freistil (2.Platz), 200m Schmetterling (2.Platz), 400m Freistil (3.Platz), 100m Schmetterling (2.Platz)

Xaver Zach(2004): 100m Rücken (3.Platz)

 

A Vos Marques....

A vos marques ! Ein neues Startkommando lernten die Athleten des SVO am letzten Januar-Wochenende beim Meeting National de Strasbourg kennen. 11 Schwimmerinnen und Schwimmer starteten in Strasbourg Kibitzenau auf der 50m Bahn und konnten sich über die Vorläufe in insgesamt 26 Finale qualifizieren. Marlene, Lana und Lorie haben Ihre Erlebnisse vom Wochenende in einem Bericht zusammengefasst.


Der Wettkampf in Straßburg (Frankreich) am 27. und 28.01.2018, bei dem ein Teil der LG1 teilgenommen hat, war sehr erfolgreich und cool. Am Freitag trafen wir uns um 14 Uhr am Phönix Bad, um pünktlich in Frankreich anzukommen. Die vierstündige Fahrt im Vereinsbus war lustig. Nach viereinhalb Stunden mit kurzen Staus fuhren wir direkt ins Schwimmbad um dort noch eine Stunde leichtes Training zu absolvieren, damit wir uns alle an die 50 Meter Bahn gewöhnen konnten. Das Schwimmbad hat uns gefallen, da es sehr groß, neu und modern war. Das einzige was uns etwas gestört hat ,war die Anzeigetafel, da sie sehr klein war und man die Zeiten nur schwer erkennen konnte. Anschließend fuhren wir zum Abendessen, wo wir leider keine Pizza essen durften, da das nicht zu einer sportgerechten Ernährung gehört. Wir haben in einem Ibis Budget übernachtet, das uns leider nicht so gut gefallen hat da es etwas unmodern und die Zimmer sehr klein waren. Am nächsten Tag mussten wir leider sehr früh aufstehen, da das Einschwimmen schon um 6:30 Uhr war und die ersten Vorläufe um 08:00 Uhr begannen. Somit fiel unser Frühstück sehr kurz aus, was aber nicht allzu schlimm war. Nach dem Einschwimmen begann der Wettkampf, der etwas anders als in Deutschland ablief. Zum Beispiel waren die Vorläufe vor der Mittagspause und dannach alle Finals, wo fast alle geschwommen sind. Die Mittagspause war sehr lang und man hatte wenig Zeit zwischen den Starts. In dieser Zeit wurden viele von unserer privaten Physiotherapeutin Diana behandelt.
Nach den letzten Finalläufen am Abend sind wir wieder in ein Restaurant gefahren um Abend zu essen. Nachdem wir wieder spät im Hotel angekommen sind waren alle müde.
Am Sonntag mussten wir abermals früh aufstehen, um rechtzeitig am Schwimmbad zu sein.
Da wir nicht allzu spät zu Hause ankommen wollten mussten wir die Finals am Sonntag leider ausfallen lassen und konnten nach einem Mittagessen im Schwimmbad schon um 14:30 Uhr starten, sodass wir um 18 Uhr in Ottobrunn  waren.
Insgesamt war der Wettkampf eine schöne Erfahrung: Ein Wettkampf in fremder Sprache, die wir dank unserer Dolmetscherinnen Céline und Lorie trotzdem etwas verstanden haben, die unbekannten Konkurrenz und  drei gemeinsame Tage, bei denen man zu einem guten Team zusammenwachsen konnte, waren ein toller Start in das Wettkampfjahr 2018. 

Marlene, Lana und Lorie

Ergänzung der Ergebnisse:

Die Ergebnisausbeute in Strasbourg war sehr gut, allerdings wurde nicht in Jahrgängen gewertet, sondern es gab eine offene Klasse und eine Nachwuchsklasse (Männlich, 2003 und jünger, weiblich 2004 und jünger). Unsere Schwimmer schwammen insgesamt in 26 Finale, davon 1xA-Finale, 3x B-Finale). 

In Strasbourg holten sich Marlene Ruf, Lorie Seranski und Emil Sebold die ersten Qualifikationsnormen für die Süddeutschen Meisterschaften, die offenen Bayerischen Meisterschaften sowie für die bayerischen Jahrgangsmeisterschaften. Lorie Seranski holte jeweils eine Bronze-Medaille in der Nachwuchswertung über 50m Schmetterling und 100 Rücken. Über 200m Rücken schwamm Lorie mit der sechsbesten Vorlaufzeit in das A-Finale, welches Sie am Sonntagabend aber nicht mitschwimmen konnte.

 

 

Sportlicher Jahresrückblick 2017

Das Jahresende ist ein guter Zeitpunkt, um einen Blick zurück auf die sportlichen Leistungen des SV Ottobrunn und auf die Perspektiven für 2018 zu werfen. Dirk Opavsky, sportlicher Leiter im Vorstand des SVO, hat dazu auf der zurückliegenden Jahreshauptversammlung seinen Bericht vorgestellt, der hier kurz zusammengefasst wiedergegeben werden soll.

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Danke Franz !

Franz Jurgovsky, Erster Vorsitzender des Schwimmverein Ottobrunn. Eine ganze Generation von Schwimmerinnen und Schwimmern wird sich immer nur an diesen Namen erinnern, wenn sie an den Vorstand des SVO denken. Nach 17 Jahren an der Spitze des Vereins wurde "unser Franz" am Sonntag im Rahmen der Weihnachtsfeier verabschiedet.

Kein Geringerer als der Ottobrunner Bürgermeister Thomas Loderer würdigte in seiner Abschiedsrede die Verdienste des scheidenden Vereinsvorstandes um den Schwimmsport und die Kinder- und Jugendarbeit in Ottobrunn und darüber hinaus. So überreichte er ihm den Wanderpokal des Vereins für besondere Verdienste. Zweiter Vorsitzender Alexander Homann hob in seiner Rede die besonderen Verdienste von Franz Jurgovsky hervor - Er und seine Frau Anita, die viele Jahre die Geschäftstelle des SVO führte, sind untrennbar mit dem Erfolg des SVO in den vergangenen Jahren verbunden. Als Dankeschön verleiht der Verein Franz Jurgovsky die Ehrenmitgliedschaft.